Fertigungsmechaniker/in Ausbildung - Voraussetzungen und Eignung


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Fertigungsmechaniker/in Ausbildung - Voraussetzungen und Eignung

Ein paar Testaufgaben zur Vorbereitung auf den Einstellungstest zum/r Fertigungsmechaniker kann nicht schaden, denn dieser Beruf wird in zahlreichen Branchen benötigt. Sie finden zum Beispiel in der Serienfertigung der Elektroindustrie, der Metallindustrie oder in weiteren Branchen Beschäftigung. Die Perspektiven eine Anstellung als Fertigungsmechaniker/in zu finden, sind sehr gut. 

Fertigkeiten und Fähigkeiten

Wenn Du eine Ausbildung zum/zur Fertigungsmechaniker/in machen möchtest, solltest Du über verschiedene Fähigkeiten verfügen, die Dir bei der Ausübung des Berufs behilflich sind. Du solltest zum Beispiel handwerkliches Geschick besitzen, denn dies ist für Fertigungsmechaniker unerlässlich. Auch Freude an technischen Arbeiten sind für Fertigungsmechaniker hilfreich. Zudem solltest Du teamfähig sein, da Du mit Deinen Kollegen zusammenarbeiten musst. In der Schule lagen dir hoffentlich die Fächer Mathematik und Physik. Freude an Statistiken und Zahlen sollten ebenfalls keine Fremdwörter für Dich sein, da Du auch damit arbeiten musst. Sorgfalt, Ausdauer, Belastbarkeit, sowie Flexibilität sind zudem wichtig, da das Produkt am Ende funktionieren muss.

Was tut ein Fertigungsmechaniker? 

Hast Du Dir einmal Gedanken darüber gemacht, wie bestimmte Geräte hergestellt werden? Der Fertigungsmechaniker/in ist zu einem großen Teil daran beteiligt. Er montiert diese aus halbfertigen Teilen und/oder Baugruppen und fertigt so TV-Geräte, Waschmaschinen, Kraftfahrzeuge, Röntgengeräte, Arztstühle und weitere Produkte an. Darüber hinaus verlegt er elektrische Leitungen und Kabel, die er danach befestigt und anschließt, damit die Geräte funktionieren können. Auch in der Automibilindustrie werden Fertigungsmechaniker eingesetzt, so beispielsweise bei Audi, Mercedes, BMW und Volkswagen.

Was sind die Unterschiede zum Beruf Industriemechaniker?

Viele Schüler sind sich über die Unterschiede zwischen dem Fertigungsmechaniker und dem Industriemechaniker noch nicht im Klaren. Um es auf den Punkt zu bringen: Der Industriemechaniker ist derjenige, der Maschinen repariert und wieder zum Laufen bringt. Der Fertigungsmechaniker ist dagegen mit in den Fertigungsprozess eingebunden und stellt somit etwas her. Meist sind es technische Produkte, welche mechanisches und elektrisches Wissen voraussetzen.

Die Ausbildung zum/zur Fertigungsmechaniker/in

Während der Ausbildung erlernst Du, wie die einzelnen Teile durch Klebe-, Schraub-., Steck-, Bolzen- oder Klemmverbindungen zum kompletten Gerät oder zur vollständigen Maschine zusammengefügt werden. Du lernst, welche Werkzeuge Du zum Ausrichten oder Spannen von Werkzeugen verwendet werden und wie Du sie einsetzen musst, zum Beispiel Spannzange, Maschinenschraubstock oder Meißelhalter. Nachdem Du die Ausbildung erfolgreich beendet hast, kannst Du überall dort arbeiten, wo diese Teile zu einem kompletten Produkt oder einer größeren Einheit zusammengebaut werden, beispielsweise in der Haushaltsgeräteindustrie, im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Medizintechnik. Die Ausbildung ist dual, denn sie wird nicht nur im Betrieb, sondern auch in der Berufsschule durchgeführt. Sie dauert insgesamt 3 Jahre, kann aber aufgrund besonderer Leistungen auf 2 bis 2,5 Jahre verkürzt werden. Es gibt rein rechtlich gesehen keine schulischen Voraussetzungen für den/die Fertigungsmechaniker/in. Allerdings hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass die Hälfte aller Auszubildenden mit einem Realschulabschluss bevorzugt werden. Nur ein Drittel aller Berufsanfänger besaß einen Hauptschulabschluss, während nur ein geringer Anteil oder Abschluss eingestellt wurde. 

Ausbildungsvergütung und Gehalt

Wie in jeder dualen Ausbildung erhalten die Azubis eine Ausbildungsvergütung. Diese hängt stark vom Ausbildungsjahr ab, im ersten Ausbildungsjahr sind es durchschnittlich 845 Euro, im zweiten 895 Euro und im dritten 965 Euro. Was verdient ein Fertigungsmechaniker nach der Ausbildung? Nach der Ausbildung erhalten Gesellen in der Regel ein Gehalt, welches sich mit zunehmender Berufserfahrung steigert. Dieses variiert von Bundesland zu Bundesland. Mit einem durchschnittlichen Bruttogehalt von 1.900 EUR kann man ungefähr rechnen.

Für den Einstellungstest üben

Mache gleich ein paar Aufgaben als Eignungstest zum Fertigungsmechaniker an. So findest du heraus, ob diese Ausbildung etwas für dich ist und kannst dich gleich auf das Auswahlverfahren in den Unternehmen vorbereiten.


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